Das himmlische Jerusalem - Aussichtspunkte

Jerusalem ist von Bergen und Aussichtspunkten umgeben.
Jeder von diesen bietet einen einmaligen und unvergleichlichen Blick auf die Stadt.

Skopusberg
Von hier aus haben Sie den ultimativen Blick auf die Stadt. Halten Sie sich nordwärts in Richtung Skopusberg-Campus der Hebräischen Universität von Jerusalem, als wollten Sie zum Ölberg weiterfahren. Umfahren Sie den Gebäudeblock an der Ostseite des Campus und lassen Sie Ihren Wagen auf dem Parkplatz stehen. Im Westen sehen Sie die Ausläufer der Jüdischen Wüste und die Berge von Moab. Richtung Süden und Westen liegen die Altstadt, die Dachsimse des benachbarten "Meah Shearim"-Viertels und dahinter die Hochhäuser der Neustadt. Direkt zu Ihren Füßen sehen Sie das Viertel Wadi Joz und davor Emek Zurim - ein Nationalpark voller Olbäume. Leicht zu erkennen sind auch das Rathaus, das Kloster und das Gästehaus von Notre Dame de France mit seinen beiden Türmchen, sowie das King David Hotel. Empfohlene Besuchszeit: für die Judäische Wüste nachmittags, für einen Ausblick auf die Stadt die frühen Morgenstunden.

Ölberg
Mit seinem Blick auf den Tempelberg, auf Gethsemane, die Alt- und die Neustadt ist dies wahrscheinlich der berühmteste Aussichtspunkt Jerusalems.
Empfohlene Besuchszeit: die frühen Morgenstunden.

Die Zitadelle (Davidsturm)
Ein Besuch des Museums der Geschichte Jerusalems im Davidsturm ist ein Muß für Gäste dieser Stadt. Versaumen sie dabei nicht den Ausblick von dem Haupturm - selbst wenn Sie dafür dessen antike Stufen erklimmen müssen. Der Turm wurde von Herodes dem Großen gebaut und nach dessen Bruder Phasael benannt. Von hier aus sehen Sie deutlich das Armenische Viertel mit der Jakobskathedrale, das Jüdische Viertel mit dem Rundbogen der Churva-Synagoge, das Christliche Viertel mit der Grabeskirche und das Muslimische Viertel. Auch Tempelberg, Ölberg und Skopusberg sind deutlich zu erkennen.
Empfohlene Besuchszeit: ganztägig - während der Öffnungszeiten

Turm der Lutheranischen Kirche
Diese Kirche liegt in der Altstadt in der Mitte des Jaffa-Tors. Der Bau wurde 1898 vom deutschen Kaiser Wilhelm II gespendet, der diesen auch mit einem großen Glockenturm schmücken  ließ - ein Symbol der deutschen Hegemonie über Jerusalem.
Zur Turmspitze führen 180 Stufen, aber der Ausblick ist atemberaubend: die Dächer der Altstadt, die Innenhofe der Häuser und Kloster sowie die Gassen des Jüdischen Viertels.
Der Eintritt kostet eine "Schutzgebühr".
Empfohlene Besuchszeit: ganztägig - während der Öffnungszeiten des Turms.

Der Garten des Davidsgrabs
Steigen Sie einfach zum Dach hinauf und genießen Sie die Aussicht auf den Zionsberg, den Ölberg, die Hügelkette von Armon Hanatziv sowie Teile der Altstadt.

Spaziergang auf den Festungswallen

Wenn Sie über die Altstadtmauern spazieren, sehen Sie, ohne gesehen zu werden -  vor allem die Sehenswürdigkeiten der Altstadt, aber auch der Neustadt. Sie sehen das Armenische Viertel, die Zitadelle (Davidsturm), das Hinnom-Tal, die Sultansbecken sowie die Stadtviertel Yemin Moshe and Mishkenot Sha'ananim. Beginnen Sie am Jaffa-Tor beim Ausgang des Museums der Geschichte Jerusalems im Davidsturm. Weiter führt die Route in Richtung Zionstor.
Infos zu Öffnungszeiten und zu den Eintrittspreisen: Hier klicken

Die Haganenet-Straße in Gilo
Der Seidenberg-Garten an der Haganenet-Straße im Stadtviertel Gilo bietet einen der besten Panoramablicke auf Jerusalem. Von hier aus sehen Sie leicht die Altstadt und die drei Türme auf dem Ölberg, die Gebäude des Regierungsviertels sowie die nördlichen und westlichen Teile der Stadt.

Das Rathausdach
Die Stadt Jerusalem bietet auch Besichtigungen des Rathauses an, die Sie bis auf dessen Dach hinauf führen. Von dort aus haben Sie einen spektakulaeren Ausblick auf die Turmspitzen, Kuppeln und Mauem der Altstadt.
Das in der Nähe der Altstadt gelegene Gebäude ist wie ein sanfter Übergang zwischen den beiden Teilen der Stadt. Zu dieser Führung gehören auch die Besichtigung des Safra-Platzes, des Modells der Stadt Jerusalem und der Ausblick aus dem Rathaus.
Mehr Informationen unter: Hier klicken

Der britische Friedhof

Der britische Militärfriedhof befindet sich auf dem Gipfel des Skopusberges, auf der Seite der zur Hebräischen Universität Jerusalem führenden Straße. Auf diesem Friedhof liegen in strikt angeordneten Gräbern britische Soldaten begraben, die im Kampf während des Ersten Weltkrieges in der Region starben. Der Anblick von hunderten von einheitlichen Grabsteinen inmitten der gepflegten Rasenfläche ist sehr beeindruckend. Bis heute kümmert sich das britische Militär um seine auf der Welt zerstreuten Militärfriedhöfe. Auch Juden dienten in der Armee des Britischen Imperiums. Vierundzwanzig von ihnen sind im westlichen Tell des Friedhofes begraben und ihre Grabsteine sind leicht von denen der anderen zu unterscheiden, da auf ihnen anstelle eines Kreuzes ein Davidstern abgebildet ist. In den meisten Fallen begruben die Briten ihre im Kampf gefallenen Soldaten vor Ort, anstatt ihre Leichen ins Vaterland zu Überfuehren.

Mein Jeurusalem von Uri Orbach, Radiokommentator and Journalist
Die Straße nach Jerusalem
Ich möchte lhnen von einer kleinen Straße erzählen, die nach Jerusalem führt- die Straße vom Moschaw Even Sapir. Wenn Sie auf dieser kleinen, kurvenreichen Landstrasse in Richtung Ein Kerem fahren, entlang an Agrarterrassen und bewaldeten Abhängen, dann erreichen Sie Jerusalem in ruhiger und friedlicher Stimmung.


Mit freundlicher Unterstützung der: Jerusalem Tourism Authority - Municipality of Jerusalem
 


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